
Wer ich bin? Und warum eigentlich AnYa?
Anya, ein Wort aus dem Sanskrit bedeutet: "etwas aus einer anderen Perspektive betrachten". Und genau das ist es, was meinen Unterricht von anderen unterscheidet.
Unser Körper und seine Bewegungsmöglichkeiten unterliegen bestimmten Prinzipien und wenn sich uns ein Prinzip erschließt, ist es nicht mehr wichtig, eine "instagramtaugliche Pose" einzunehmen, wir beginnen mit unseren Möglichkeiten und unseren Ressourcen zu arbeiten und lernen die Qualitäten einer Haltung, ihrer Ausrichtung und Wirkung auf unseren Körper und Geist kennen und hoffentlich schätzen.
So versuche ich meinen Unterricht auszurichten und jeden Teil nehmenden dort abzuholen, wo es gerade nötig ist.
Im körperlichen Teil des Yoga nehmen wir verschiedenste Haltungen ein, die sich "Asana" nennen. Dies ist der Teil, den wir in der Regel Yogastunden /Yogaklassen nennen... Eingebettet in Atetechniken und Entspannungsmethoden.
Diese Asanas übt jeder Übende für sich! Ich lade dazu ein, immer wieder neu zu hinterfragen, wie das täglich variierende subjektive Empfinden ist und was der eigene Körper braucht. Manchmal lade ich auch dazu ein, bewußt zu überhören, dass der Körper meldet, "Couchlage" wäre jetzt unbedingt vonnöten ;-)
So unterstütze ich dabei, das Yoga zu praktizieren, das auf allen Ebenen wirken kann.
Häufig hat das Leben von und verlangt, die eigenen Bedürfnisse zu überhören und über Grenzen hinaus zu gehen. Wir sind es gewohnt zu performen und haben immer den Gedanken an die optimale Leistung im Hinterkopf. Auch wenn die körperliche Yogapraxis das Gymnastizieren des Körpers ist, so soll es doch kein Leistungsturnen sein!
Asanas sind keine "Posen", wie man es häufig lesen kann.Vermutlich ein Übersetzungsfehler aus dem Englischen oder die unglückliche Abkürzung von Position? Inhaltlich entsteht dabei aber ein völlig anderer Auftrag
Eine Pose nehmen wir für andere ein. Man posiert für das Aussen, für andere und führt damit den Sinn von Yoga ad Absurdum.
Daher läßt sich mein Yoga und auch meine anderen Angebote schlecht in allgemeingültige Schubladen pressen. Mein Körper stellt besondere Anforderungen an mich und an Bewegung, diese Erkenntnis hat mich zu einem Umdenken geführt, so daß keine Übung bei mir immer gleich aussieht oder ausgeführt wird. Vielmehr frage ich jeden Tag ausf Neue: Was braucht der Körper oder der Geist oder beide zusammen JETZT. Aus diesem Grund praktiziere ich Anya Yoga... und ich freue mich, wenn ich Andere auf ihrem Yogaweg begleiten kann.
Meine Vita ist bunt und ich liebe es, dass ich bereits so viele unterschiedliche Erfahrungen machen durfte.
Ob Hörgeräteakustikerin, Dozentin, Teamplayerin,Besitzerin einer Cocktailbar, ich habe bereits in vielen Bereichen gearbeitet und in jedem dieser Bereiche habe ich gern und bereitwillig alles gegeben und tue es noch.
Und ja, einen großen Teil meines Lebens verbringe ich mit Sport, mit Yoga, mit ständiger Weiterbildung und damit, mein Wissen und meine Leidenschaft für die Prinzipien gesunder Bewegung in die Welt zu tragen.
Ich habe in den letzten 15 Jahren diverse Trainerausbildungen gemacht, von der klassischen B-Lizenz für gerätegesteuertes Training,
Ausbildungen im Bereich Faszien (von Faszienworkout bis hin zum Einsatz verschiedenenr Tools zur Faszienpflege und Prävention), einer B-Lizenz für Präventionssport und die Einweisung in ZPP zugelassene Kursformate hin zu zahlreichen Yogaausbildungen,
wie klassisches Hatha,
dynamisches Vinyasa,
verspieltes Faszienyoga bis hin zu den
therapeutischen Ansätzen des Anusara Yoga und über die heilsame Wirkung von angewandter Atemarbeit. Zur Zeit bin ich in der Zielgeraden für weitere 300 h Yogatherapie.
Allein im Yoga kommen so gut und gern 900 Stunden an Fort-und Weiterbildungen zusammen und ich habe nicht vor, mich auf diesem Wissen "auszuruhen".
